Deponieabbau
Mehr Recycling auf Mülldeponien
Mit dem neuen Sortierkonzept von Norditek kann mehr Material aus alten Mülldeponien zurückgewonnen werden. Das Ergebnis ist ein Brennstoff, eine inerte Fraktion und magnetische Metalle. Ein Gewinn für die Umwelt, aber auch ein Gewinn für den Materialbesitzer.
Der Abfall wird in drei Fraktionen sortiert
Bei dem neuen Konzept von Norditek wird der Abfall mit einem Flip-Flow-Sieb in 3 Fraktionen sortiert, von denen 2 Fraktionen durch Windsichter gesiebt werden. Die Windsichter entfernen schweres Material wie Steine, Kies, Beton, Glas und mehr, und die Magnete können Metall in der schweren Fraktion heraussuchen.
Endprodukt nach Bearbeitung des Konzepts:
- Brennstoff mit niedrigem Aschegehalt in 2 Fraktionen
- Inertes Material in 3 Fraktionen
- Reines magnetisches Metall in 3 Fraktionen
Dieses Kraftstoffkonzept wurde durch die Zusammenführung des langjährigen Know-hows von Norditek in der Entwicklung und Herstellung von Windschutzscheiben mit Lieferanten von Abfallsieben aus Deutschland und Irland ermöglicht.
Schwereres Material kann durch the wind shifter gelangen
Bisher durften nur leichte Materialien und kleine Fraktionen (0–200 mm) durch the wind shifter geleitet werden, doch mit der neuen Version können nun auch schwerere Materialien wie Stein- und Betonblöcke mit einer Größe von bis zu 1 Meter durch the wind shifter befördert werden.
Ähnliche Konzepte werden erfolgreich für Abfälle oder das Recycling von Altdeponien eingesetzt. Andere Anwendungen der Sortierung im Rahmen desselben Konzepts sind die Bodensanierung, z. B. das Aussortieren von kontaminiertem Holz aus Boden und Gestein.