Waschen von Aushubmaterial – nachhaltige Waschlösungen für saubere, wiederverwertbare Materialien

Wenn Aushubmaterial von Straßenbauarbeiten, Hausbauten und anderen Projekten entsorgt wird, besteht es aus Erde, Steinen, Lehm und manchmal Schadstoffen. Das Material einfach auf eine Deponie zu transportieren, ist teuer und erfordert Tausende von Schwerlasttransporten.

Wir verfügen über Verfahren, um Aushubmaterial direkt vor Ort wiederzuverwerten oder es in einer Anlage in verkaufsfähige Produkte umzuwandeln, anstatt es einfach nur zu deponieren. Der größte Vorteil der Aushubmaterialwäsche besteht darin, dass das Verfahren relativ einfach ist und eine schnelle Wiederverwertung des Materials ermöglicht, sofern es keine komplexen Verunreinigungen enthält. Die meisten Verunreinigungen lassen sich jedoch entfernen, sofern man die richtige Methode wählt.

Waschgeräte, die ihre Arbeit erledigen

Norditek bietet modulare Waschanlagen an, die flexibel und mobil sind und sich daher auch für kleinere Produktionsmengen eignen. So wird es möglich, Aushubmaterial zu Sand und Kies aufzubereiten – auch bei Projekten, für die sonst keine finanziellen Mittel für eine große stationäre Anlage zur Verfügung gestanden hätten.

Mobile Reinigungsgeräte bieten mehrere Vorteile:

  • Fähigkeit zur Aufbereitung von schlammigen und klebrigen Massen:Unsere Waschanlagen sind in der Lage, schlammige und klebrige Massen zu verarbeiten und sehr feine Fraktionen zu gewinnen.
  • Fraktionen bis hinunter zu 0,1 mm:Das modulare System von Norditek ermöglicht die Gewinnung von Fraktionen bis hinunter zu 0,1 mm. Das Ergebnis sind sauberer Sand und hochwertige Steine.
  • Skalierbar und kombinierbar:Die Systeme lassen sich von der einfachen Verwertung bis hin zu komplexeren Sortierverfahren ausbauen und lassen sich mit den Sortieranlagen und Windsieben von Norditek kombinieren.
  • Geringere Investition:Die mobile Aufbereitungsanlage erfordert relativ geringe Investitionen und bietet größere Flexibilität, da sie an die Zusammensetzung der Materialien angepasst werden kann.

Neben der Reinigung bietet Norditek auch Sortieranlagen, Windsichter, Magnete und Förderbänder an, die mit den Reinigungssystemen zusammenwirken, um einen vollständigen Recyclingprozess zu schaffen.

Die richtige Methode für die richtigen Materialien

Aushubmaterial kann Lehm, Schluff, Sand, Kies, Steine und verschiedene Verunreinigungen enthalten. Je nach Zusammensetzung gibt es sowohl Nass- als auch Trockenverfahren, die eine Wiederverwendung des Materials in weiteren Projekten ermöglichen. Daher ist es wichtig, zunächst eine Analyse der Materialzusammensetzung durchzuführen, um die richtige Kombination aus Sieben, Brechen, Waschen und Trennen zu wählen. Eine sorgfältige Analyse zeigt, was wiederverwertet werden kann und was weitere Maßnahmen erfordert.

Beispiele für Materialien, die sich zum Waschen eignen:

  • Mischboden mit Schotter, Sand oder Geotextil 
  • Kontaminierter Boden (z. B. durch Metalle oder Chemikalien) 
  • Lockere Böden mit hohem Ton- oder Feuchtigkeitsgehalt 
  • Mischboden mit organischem Material, Steinen oder Metall 

Mit den richtigen Siebmedien für Parameter wie Feuchtigkeitsgehalt, Lehmgehalt und Wurzeln lassen sich die Produktion optimieren und die Verwertungsquote verbessern.

Beispiele für Projekte und Entwicklungstrends

Norditek hat gemeinsam mit Partnern ein Waschverfahren entwickelt, das Trockensortierung und Waschen kombiniert. Das Verfahren steigert die Kapazität und die Wassereffizienz, während das Endprodukt gleichzeitig eine hohe Qualität aufweist. Im Trockensortierbereich werden große Steine und Lehm aussortiert, um die Kapazität zu erhöhen und den Wasserverbrauch zu senken – der Lehm muss dann nicht gewaschen werden. Anschließend wird vor Beginn des Waschvorgangs jegliches Eisen abgeschieden. Durch das Waschen selbst werden Schluff, Lehm und Verunreinigungen wie Textilien, Holz und Kunststoff entfernt, sodass am Ende reiner Sand und Steine ohne jegliche Verunreinigungen übrig bleiben. Das Waschwasser wird in einem Sedimentationsbecken gereinigt und anschließend wieder in den Prozess zurückgeführt, wodurch bis zu 90 % des Wassers wiederverwendet werden können.

Durch diesen Prozess kann kontaminiertes Material in Infrastrukturprojekten wiederverwendet werden, anstatt auf Deponien gelagert zu werden. Ragn-Sells weist darauf hin, dass das Waschen und die Wiederverwendung von Bodenmaterial den Druck auf Deponien verringert und die Verfügbarkeit von recyceltem Schottermaterial erhöht. Ziel ist es, die Klimaziele der Städte zu erreichen, beispielsweise Göteborgs Ziel, bis 2030 mindestens 50 % recycelten Schotter zu verwenden.

Zusammenfassung und nächste Schritte

Das Waschen von Aushubmaterial ist der Schlüssel dazu, problematischen Abfall in eine wertvolle Ressource zu verwandeln. Mit modernen Waschlösungen, modularen Anlagen und der richtigen Analyse kann man:

  • Gewinnen Sie reine Fraktionen aus Sand, Schotter und Steinen aus Materialien, die andernfalls auf Deponien gelandet wären.
  • Reduzieren Sie die Anzahl der Transporte, sparen Sie Geld und erzielen Sie erhebliche Umweltvorteile.
  • Passen Sie die Kapazität je nach Projektumfang und Bedarf an.
  • Dazu beitragen, dass Schwedens Ziele hinsichtlich einer verstärkten Wiederverwertung von Ballast und einer Verringerung des CO₂-Fußabdrucks erreicht werden.

Norditek bietet flexible Waschanlagenlösungen, die an unterschiedliche Bodenarten und Projekte angepasst werden können. Möchten Sie mehr darüber erfahren, wie Sie Aushub, kontaminierte Bodenmassen oder Produktionsabfälle verwerten können? Kontaktieren Sie uns, um eine maßgeschneiderte Lösung zu erhalten.

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