In der Recyclingbranche ist jeder Materialstrom einzigartig. Was für ein Material funktioniert, muss nicht unbedingt auch für ein anderes funktionieren. Deshalb muss sich ein Windsichter schnell, präzise und so anpassen lassen, dass er in der tatsächlichen Produktion einsetzbar ist.
Das Windmessgerät von Nordite ist nun noch einfacher zu bedienen.
Mit einer neuen Funktion für gespeicherte Einstellungen, die wir „Rezepte“ nennen, kann der Bediener Einstellungen für verschiedene Materialien speichern, wiederverwenden und weitergeben. Dadurch lässt sich der Materialwechsel beschleunigen, die richtigen Einstellungen lassen sich leichter wiederfinden und es ist einfacher, ein sauberes und hochwertiges Endprodukt zu erzielen.
Von manuellen Einstellungen zu gespeicherten Rezepten
Die große Neuerung in Norditeks Windsicht besteht darin, dass die Einstellungen nun als Rezept gespeichert werden können.
Das bedeutet, dass der Bediener die Maschine für ein bestimmtes Material einstellen, die Einstellungen speichern und dann beim nächsten Bearbeitungsvorgang mit diesem Material ganz einfach wieder auf dasselbe Rezept zurückgreifen kann.
Die gesamte Steuerung erfolgt über das Display. Anstatt mehrere Parameter manuell einzustellen, kann der Bediener in einer einheitlichen Benutzeroberfläche arbeiten und die Einstellungen mit wenigen Tastenanschlägen ändern.
Für Anlagen, die mehrere verschiedene Materialströme verarbeiten, bedeutet dies einen besser planbaren Arbeitsalltag. Der Anlauf wird einfacher, der Materialwechsel einfacher und es lassen sich unnötige Produktionsstillstände leichter vermeiden.
Ein Windmesser, der von Anfang an voreingestellt ist

Ein wichtiger Aspekt der Rezepturfunktion besteht darin, dass Norditek die Maschine vor dem Versand an unsere Kunden einstellen kann.
Der Prozess beginnt oft mit einer Materialprobe. Der Kunde schickt uns bei Norditek Material zu, wir analysieren die Zusammensetzung, prüfen, woraus das Material besteht, und beurteilen, welchen potenziellen Wert der Materialstrom birgt.
Anhand des Materialtests können wir die richtigen Einstellungen für the wind shifter ermitteln und diese als Rezept mitliefern.
Für unsere Kunden bedeutet dies, dass die Maschine im Prinzip vom ersten Tag an betriebsbereit ist. Die richtigen Einstellungen sind bereits vorprogrammiert und an das zu verarbeitende Material angepasst.
Dies verringert das Risiko von Fehleinstellungen, spart Zeit bei der Inbetriebnahme und erleichtert es, auf Anhieb die richtige Qualität zu erzielen.
Einfacherer Materialwechsel in der Produktion
Viele Recyclinganlagen verarbeiten nicht nur einen einzigen Materialstrom. Sie erhalten zu unterschiedlichen Zeitpunkten verschiedene Materialien von unterschiedlichen Kunden und mit unterschiedlicher Zusammensetzung.
Eine größere Anlage kann beispielsweise mehrere Wochen lang ein bestimmtes Material verarbeiten und anschließend auf einen völlig anderen Materialstrom umstellen. In diesem Fall muss die Maschine schnell umgerüstet werden können, ohne dass die Produktion an Tempo verliert.
Mit den Rezepturen in „ the wind shifter “ kann das Werk Einstellungen für verschiedene Materialien speichern und bei Änderungen in der Produktion zwischen diesen wechseln.
Das macht im Alltag einen großen Unterschied. Anstatt bei jedem Materialwechsel wieder von vorne anzufangen, kann der Bediener von einem bewährten Rezept ausgehen, bei Bedarf kleinere Anpassungen vornehmen und schnell wieder in den richtigen Betriebsmodus zurückkehren.
Rezepte auf mehrere Windsichter verteilen
Für Kunden mit mehreren Maschinen steigt der Nutzen. Rezepturen können exportiert und zwischen verschiedenen Windsieben ausgetauscht werden. Das bedeutet, dass Einstellungen, die bei einer Maschine funktionieren, als Ausgangspunkt für eine andere Maschine dienen können.
Dies ist besonders wertvoll, wenn ein Betrieb über mehrere Produktionslinien, gemietete Maschinen oder Maschinen verfügt, die zwischen verschiedenen Standorten hin- und herbewegt werden.
Wenn ein Kunde beispielsweise von einer Mietmaschine auf eine neue Windsichtmaschine umsteigt, können die Rezepturen mitgenommen werden. Sobald die neue Maschine vor Ort ist, kann die Produktion schneller anlaufen, da die Einstellungen bereits getestet und dokumentiert sind.
Mehr Kontrolle für alle, die die Rentabilität ihrer Anlage optimieren möchten
Bei der Rezeptfunktion in the wind shifter dient nicht nur dazu, die Arbeit zu vereinfachen. Die Funktion erleichtert es auch, systematischer an der Optimierung zu arbeiten.
Ein Bediener kann eine neue Einstellung testen, sie als neues Rezept speichern und das Ergebnis mit früheren Einstellungen vergleichen. Sollte das Ergebnis nicht besser ausfallen, kann man ganz einfach zum vorherigen Rezept zurückkehren.
So lässt sich die Leistungsfähigkeit der Maschine ausloten, ohne die Kontrolle zu verlieren.
Für Betriebe, die die Reinheit steigern, die Kapazität verbessern und mehr Wert aus ihrem Materialfluss schöpfen möchten, wird the wind shifter zu einem noch wertvolleren Werkzeug für die Optimierungsarbeit. Nicht nur eine Maschine in der Produktionslinie.
Entwickelt auf der Grundlage realer Bedürfnisse
Die Rezeptfunktion wurde entwickelt, um ein praktisches Problem im Alltag unserer Kunden zu lösen. Früher mussten Einstellungen manchmal manuell dokumentiert werden, beispielsweise durch Fotos, um sie wiederherstellen oder weiterleiten zu können. Das funktionierte zwar, war aber nicht besonders skalierbar.
Durch die Verwendung von Rezepten wird die Arbeit standardisierter, berechenbarer und leichter nachzuverfolgen.
Albin Lindgren, Produktentwickler bei Norditek, war an der Entwicklung dieser Funktion beteiligt. Seine Aufgabe besteht darin, auf die Bedürfnisse der Kunden einzugehen, die richtigen Entwicklungsschwerpunkte zu setzen und gemeinsam mit Mechanikern und Konstrukteuren Ideen in praktische Lösungen umzusetzen. Das Ziel ist einfach: den Alltag der Kunden zu erleichtern und die Materialien sauberer zu machen.
Die Entwicklung macht nicht Halt bei the wind shifter
Das Testlabor von Norditek verfügt nun über völlig neue Rahmenbedingungen. In der neuen Maschinenhalle stehen 700 Quadratmeter für Tests, Vorführungen und Materialanalysen zur Verfügung. Dort ist jeweils ein Exemplar jedes Moduls aus dem Portfolio vorhanden, was es ermöglicht, echte Materialien in echten Maschinen zu testen.
Das bedeutet schnellere Tests, eine bessere Entscheidungsgrundlage und treffendere Empfehlungen für Kunden, die das Potenzial ihres Materials verstehen möchten. Für diejenigen, die ihre Anlage optimieren möchten, beginnt es oft genau dort: beim Material, beim Test und mit den richtigen Einstellungen in der richtigen Windrichtung.
Möchten Sie mehr darüber erfahren, wie „ the wind shifter “ in Ihrer Anlage eingesetzt werden kann?
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