Kundenbeispiel: Die Stadt Jönköping und Norditek

Einzigartiges Sortiersystem schließt den Kreislauf in Jönköping

Der Umweltdienst in Jönköping hat etwas geschafft, was bisher noch keinem anderen Akteur gelungen ist: feste Gärreste aus der Trockenvergärung von Bioabfällen in ein vollwertiges Bodenprodukt umzuwandeln. Hinter dieser Lösung stehen wir von Norditek – „der einzige Maschinenlieferant, der bereit war, sich dieser Herausforderung zu stellen“, als die Gemeinde sich umhörte.

Der Chef war überzeugt, dass man das schaffen würde

Der Auftrag wurde als klare politische Vorgabe erteilt: Die Anlage sollte die Gärrückstände verwerten und Erde für den Eigenbedarf der Gemeinde herstellen. Betriebsleiter Ulf Gustafsson war bereits vor Fertigstellung der Sortieranlage davon überzeugt, dass sie diese Aufgabe bewältigen würden – und stellte zudem die Forderung, dass die Anlage„zu 100 Prozent elektrisch betrieben sein“ müsse.

Die Lösung basiert auf mehreren aufeinanderfolgenden Sortierschritten: Zwei Sternsiebe, ein Luftabsauger und ein Windsieb trennen Kunststoff und Äste aus dem sogenannten Presskuchen ab. Die Feinfraktion wird zu einem Flip-Flow-Sieb weitergeleitet, wo der leichte Kunststoff abgesaugt wird – Kunststoff, der ursprünglich aus falsch sortierten Lebensmittelabfällen stammt.

Das Ergebnis war eine reine Kompostfraktion

Das Ergebnis war eine reine Kompostfraktion, die anschließend mit Sand und recyceltem Boden zu einem fertigen Bodenprodukt vermischt wird. Betriebsleiter Johan Lindström beschreibt die Kompostqualität als bemerkenswert, wenn man bedenkt, wie unrein der Presskuchen anfangs aussieht. Der Boden erfüllt bereits die Anforderungen der AMA für Erde für gewöhnliche Pflanzen, und eine SPCR-152-Zertifizierung ist der nächste Schritt.

Die Abteilung „Straßen, Parks und Wälder“ der Gemeinde ist ein zufriedener Kunde: Die Aufschüttungserde wurde mit gutem Ergebnis für Rasenflächen verwendet, ohne dass Probleme mit Unkraut oder invasiven Arten auftraten.

In Zukunft strebt „Miljöhantering“ in Jönköping an, sortierten Biodünger auch direkt an Landwirte zu verkaufen – ein einfacherer Produktfluss als bei der Bodenherstellung, da hierfür keine weiteren Komponenten erforderlich sind.

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