Weltweite Nachfrage nach intelligenteren Recyclinglösungen: So verliefen die vier Tage von Norditek auf der IFAT

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Vier Tage, eine Messe in München und eine Botschaft, die kaum zu übersehen war: Recycling und Kreislaufwirtschaft sind kein Nischeninteresse mehr. Das ist die Richtung, in die sich die gesamte Branche bewegt – in Schweden, in Europa und weltweit.

Norditek war auf der IFAT, der weltweit führenden Messe für Umwelttechnik und Recycling, vertreten, um bestehende und neue Kontakte zu pflegen. Was wir von der Messe mitnehmen, ist klar: Die Nachfrage nach intelligenteren und zielgerichteteren Recyclinglösungen steigt, und Schweden ist hier führend.

Eine andere Art, über Recycling zu sprechen

Thereza, Vertriebsmitarbeiterin bei Norditek, war an allen vier Tagen am Stand anwesend und traf sich mit Händlern, Anlagenbesitzern und Betreibern aus aller Welt.

„Wir verfolgen einen anderen Ansatz, wodurch sich der Dialog stärker auf das vom Kunden angestrebte Ergebnis konzentriert und nicht auf Maschinen“, sagt Thereza.

Der Unterschied klingt einfach, macht in der Praxis jedoch einen großen Unterschied. Viele Anbieter in der Recyclingbranche beginnen das Gespräch mit technischen Details und Maschinenspezifikationen. Norditek geht genau umgekehrt vor: Wir beginnen beim Material. Um welchen Reststoffstrom handelt es sich? Welche Fraktionen lassen sich herausfiltern? Welchen Wert hat das, was heute als Abfall eingestuft wird, eigentlich?

Diese Arbeitsweise stieß am Stand auf großes Interesse und war auch der Grund dafür, dass die Gespräche mit internationalen Besuchern schnell zu konkreten Lösungen führten.

Schweden als Vorbild im Bereich der Kreislaufwirtschaft

Ein deutlicher Trend auf der Messe war, wie viele Länder sich derzeit in der Startphase desselben Weges befinden, den die schwedische Recyclingbranche bereits eingeschlagen hat.

„Viele haben zum Ausdruck gebracht, dass es ihnen ein Gefühl der Sicherheit gibt, gerade in Bezug auf unsere Lösungen mit uns in Schweden zu sprechen. Mehrere Länder liegen hinter uns zurück und stehen nun am Anfang des Weges, den Schweden im Bereich der Kreislaufwirtschaft bereits zurückgelegt hat“, erzählt Thereza.

Hier spielen die EU-Vorschriften eine große Rolle. Verschärfte Anforderungen und künftige Vorschriften wie der Circular Economy Act treiben die Entwicklung voran und führen dazu, dass immer mehr Akteure im Recyclingbereich aktiv nach Lösungen suchen, um ihre Materialien besser zu verwerten.

„Man merkt, dass viele den Rückstand aufholen wollen. Für sie geht es beim nächsten Schritt nicht nur darum, eine Maschine zu kaufen, sondern ihr Material zu verstehen, das Potenzial im Arbeitsablauf zu erkennen und den Mut zu haben, in eine Lösung zu investieren, die langfristig Bestand hat“, sagt Thereza.

Von der Neugier zur Lösung – direkt am Stand

Ein konkretes Beispiel von der Messe veranschaulicht, wie die Arbeitsweise von Norditek in der Praxis funktioniert. Ein deutsches Unternehmen kam mit Fragen zu einem bestimmten Material an den Stand – einem Material, das bereits im Norditek Recycling Lab in Fjärås getestet worden war.

Da es bereits einen fertigen Materialbericht zu genau diesem Material gab, konnte das Gespräch ohne Umwege direkt von der Neugier zu einem konkreten Lösungsvorschlag übergehen. Das ist ein gutes Beispiel dafür, warum wir der Meinung sind, dass Recycling im Labor und beim Potenzial des Materials beginnen sollte – und nicht im Maschinenkatalog.

Der Aufbau eines internationalen Netzwerks im Bereich der Abfallverwertung schreitet weiter voran

Die Arbeit hört in München nicht auf. Der nächste Schritt für Norditek besteht darin, den internationalen Händlernetzwerk weiter auszubauen – Markt für Markt – und neue Partner nach Fjärås einzuladen, um sie in unserer Arbeitsweise, unserer Technologie und unserem langfristigen Ansatz im Bereich Recycling zu schulen.

Das Ziel ist einfach: Unabhängig davon, in welchem Land sich ein Kunde befindet, soll er auf dieselbe Herangehensweise treffen – zunächst das Material kennenlernen, den Wert verstehen und dann die passende Lösung finden.

Das Interesse reicht weit über die Grenzen Europas hinaus. Während und nach der IFAT hat Norditek Gespräche mit Akteuren unter anderem aus den USA, Kanada, Indien und Australien geführt.

„Das Interesse sowohl seitens schwedischer als auch internationaler Kunden war groß. Wir hatten mehrere Händler aus verschiedenen Ländern an unserem Stand vor Ort, sodass Endkunden in ihrer eigenen Sprache beraten werden konnten. Das schuf direkt die richtigen Voraussetzungen für einen guten Dialog“, sagt Thereza.

Eine spannende Branche mit großem Potenzial

Wenn man die Stimmung nach vier Tagen in München zusammenfassen soll:

„Es ist eine spannende Branche, und derzeit ist viel los. Das Interesse an Norditek und unseren Verfahren ist groß. Das birgt ein enormes Potenzial, da der Fokus auf der kreislauforientierten Materialwirtschaft immer weiter zunimmt“, schließt Thereza.

Norditek kehrt von der IFAT mit viel Energie, neuen Kontakten und noch mehr spannenden Gesprächen zurück und setzt seine Arbeit fort, um das Recycling für Anlagen einfacher, intelligenter und rentabler zu gestalten – ganz gleich, wo auf der Welt diese sich befinden.


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