Der Ausgangspunkt: das Material verstehen
Jeder Holzabfallstrom ist einzigartig. Um die rentabelste Lösung zu finden, müssen Sie Folgendes ermitteln:
- Art und Menge des Materials– reines Holz, verunreinigtes Altholz, Rinde, Sägewerksabfälle oder Waldabfälle.
- Fremdkörper– Metall, Glas, Stein oder Kunststoff, die zu Betriebsstörungen oder hohen Aschegehalten führen können.
- Endverwendung– Hackschnitzel, Pellets, Aufschüttungsmaterial oder Rohstoff für die weitere Produktion.
Erst wenn das Ziel klar ist, kann die richtige Technik ausgewählt werden.
Zuerst die Lösung – dann die Maschinen
Norditek stellt seine Methode„Norditektrappan“ vor: einen Prozess, bei dem vor der Auswahl der Maschinen stets von der Lösung und den Materialeigenschaften ausgegangen wird. Dies führt zu flexiblen und rentablen Systemen für Kommunen, Recyclingunternehmen, Sägewerke und Forstunternehmen.
Drei wichtige Erkenntnisse aus dem Webinar
1. Bau- und Abbruchabfälle
Das Ziel besteht darin, eine reine Holzfraktion für die energetische Verwertung zu gewinnen.
- Grobzerkleinerungdes Materials.
- Durch Magnet- und Wirbelstromabscheidungwerden Eisen und Aluminium entfernt.
- Windsichtung und Wasserbadtrennen Stein, Glas und Beton.
Das Ergebnis sind Hackschnitzel mit geringerem Aschegehalt, weniger Betriebsunterbrechungen und höherer Leistung im Kessel – sowie Einnahmen aus dem wiederverwerteten Metall.
2. Kontaminiertes Altholz
Bei stark verschmutzten Abgasen liegt der Schwerpunkt auf der Entwicklung eines Kraftstoffs, der die Aschebildung verringert.
- Die richtige Vorbehandlung kann die Bodenasche um bis zu50 %reduzieren undMillionen an Kesselkosten einsparen.
- Gleichzeitig werden durch dieses Verfahren Metalle für das Recycling freigesetzt.
3. Waldabfälle, Rinde und Sägewerksabfälle
Hier geht es darum, Biokraftstoff mit hohem Energiegehalt herzustellen.
- Durch Brechen und Sternsiebungwerden Erde und feines Material von gröberem Holz getrennt.
- Ein doppelter Windsichterentfernt verbleibenden Kies und Steine.
Beispiele aus dem Webinar zeigen, dass Sägewerke ihre Kosten um60–70 %senken konnten, indem sie gereinigte Rinde zu einer verkaufsfähigen Biobrennstofffraktion aufbereiteten.
Vom Problem zum Geschäft
Mit der richtigen Technik kann man:
- Sparen Sie viel Geld durch geringere Ausfallzeiten und weniger Ascheentsorgung.
- Schaffen Sie neue Einnahmequellen durch Metall und reine Biobrennstoffe.
- Den Transportaufwand reduzieren und lokale Materialflüsse schaffen.
Praktische nächste Schritte
Norditek wird die Teilnehmer dazu auffordern, zunächst eine eigene Analyse durchzuführen:
Welche Materialströme sind am dringlichsten? Was steigert den Wert – weniger Deponierung, Brennstoffproduktion oder Wiederverwendung vor Ort?
Auf dieser Grundlage lässt sich eine modulare Lösung entwickeln, die je nach Bedarf Brecher, Sieb, Magnet und Windsichter kombiniert.